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Hannoversche Geschichtsblätter 71
 


Berghahn, Cord / Wiedemann, Conrad (Hg.)
Berlin 1800
 


Engel, Johann Jakob
Der Philosoph für die Welt
 


Niehaus, Michael
Was ist ein Format?
 


Nikola Roßbach (Hg.)
Kleines Kasseler Literatur-Lexikon
 


Wischmeyer, Nadja
Der Mittellandkanal
 

 

IN VORBEREITUNG



Eschenburg, Johann Joachim
Ueber W. Shakespeare

 

Heesen, Eva Catherina
Adolph Friedrich, Herzog von Cambridge
als Generalgouverneur und Vizekönig von Hannover 1816–1837
 

Ungern-Sternberg, Alexander von
Die Zerrissenen
Roman
 


Conz, Karl Philipp

Conradin von Schwaben

Ein Drama in fünf Acten

Hrsg. v. Stefan Knödler

Mit einem Nachwort von Stefan Knödler

Theatertexte 56
2017, Unter Mitarbeit von Madeline Gellhaus, Verena Heberer, Isabel Janßen, Nina Kotschner, Franziska List, Helge Noack, Thomas Renner, Scarlett Rybarczyk, Angelika Wolf und Laura Wirschke, 120 Seiten, Broschur
ISBN 978–3–86525–578–5
ISSN 1863–8406
Preis: 12,80 €

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  Conradin von Schwaben

 

Karl Philipp Conz (1762-1827), heute weitgehend vergessen, war einer der vielen Dichter Württembergs, die aus dem Evangelischen Stift in Tübingen hervorgegangen sind. In seiner Zeit war er eine wichtige Figur und in Tübingen als Repetent am Evangelischen Stift und später als Professor für Philologie der Lehrer Friedrich Hölderlins, Ludwig Uhlands, Justinus Kerners, Eduard Mörikes und vieler anderer. Auch deutschlandweit war er gut vernetzt, Gedichte, Aufsätze und Übertragungen von ihm erschienen in Schillers Musenalmanach, in Wielands Neuem teutschen Merkur sowie in zahlreichen anderen Zeitschriften und Taschenbüchern.

Das Drama Conradin von Schwaben aus dem Jahr 1782 ist Conz’ erste Buchveröffentlichung und fällt noch in seine Studentenzeit. Erzählt wird darin die Geschichte des Italienfeldzugs Konradins von Schwaben, mit dem dieser den Anspruch auf sein süditalienisches Erbe gegen den vom Papst unterstützten Karl von Anjou durchsetzen wollte. Das Scheitern von Konradins Bestrebungen und seine Hinrichtung im Jahr 1268 bedeuteten das Ende der von Conz dezidiert als schwäbisch verstandenen Kultur der Stauferkaiser. Die Gestalt Konradins wird so zum Anknüpfungspunkt für Conz’ eigene Bemühungen, das kulturelle Selbstbewusstseins in Schwaben gegen die kulturelle Hegemonie Norddeutschlands zu stärken.

Wie Schillers im Vorjahr im Druck erschienenes Schauspiel DieRäuber ist Conz’ Conradin ein verspätetes Sturm und Drang-Stück, in dem die Merkmale dieser Epoche – offene Form, Leidenschaftlichkeit und die Empörung gegen Ungerechtigkeit – deutlich zu erkennen sind. Das Stück ist dabei das erste in einer langen Reihe von deutschsprachigen Konradin-Dramen und steht auch am Beginn der fast unübersehbaren Welle von Staufer-Dramen, -Gedichten und -Romanen im 19. Jahrhundert.

Die Edition bringt neben dem Dramentext drei Staufer- bzw. Konradin-Gedichte von Conz, einen umfangreichen Sachkommentar sowie ein instruktives Nachwort.

 
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