Literaturwissenschaft

Andere Klassik -<br>
Das Werk von Christian August Vulpius (1762–1827)

Hrsg. von Alexander Košenina

Andere Klassik

Das Werk von Christian August Vulpius (1762–1827)

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Aus Anlass des 250. Geburtstages von Christian August Vulpius (1762–1827) erscheint vorliegendes Begleitbuch zu einer Ausstellung im Kirms-Krackow-Haus in Weimar. Die Veröffentlichung entstand aus einer Kooperation der Leibniz Universität Hannover mit dem Freundeskreis des Goethe-Nationalmuseums e.V., der Klassik Stiftung Weimar und dem Wehrhahn Verlag Hannover.

Während die Klassiker in Weimar vornehm dichteten, schrieb Christian August Vulpius, was die Deutschen wirklich lasen. Der in alle europäischen Sprachen übersetzte Erfolgsroman Rinaldo Rinaldini – so bekennt Goethe zähneknirschend – hat »eine Zeitlang wohl mehr Bewunderer in Deutschland gehabt, als Wilhelm Meister«. Nicht weniger populär waren zahlreiche weitere Ritterromane, Geistergeschichten, romantische Erzählungen, Theaterstücke und Singspiele – daneben historische Abhandlungen und Textsammlungen. Dieses vielfältige und umfangreiche Œuvre wird durch vorliegende Werkschau erstmals insgesamt erfasst. Sie ist Basis für ein gerechteres Urteil über diesen Meister der Unterhaltungsliteratur. »Schriftsteller«, definiert Vulpius spöttisch, sei »ein guter Narr, der seine Schätze nicht vor sich allein behalten kann, mit andern seine ganze Habe theilt, und mit Undank belohnt wird.«

»Den zweiten Teil des Bandes bildet ein nützliches Werklexikon, in dem in konzisen Artikeln 121 literarische Sammel- und Einzelwerke von Vulpius vorgestellt werden. Diese umfassende Sichtung von Vulpius' Œuvre erleichtert den Zugang zu seinen Texten erheblich […].«

Nikolas Immer, IFB, August 2012

»[ein] illustrierte[r] Begleitband des Wehrhahn-Verlages, der unter dem Titel ›Andere Klassik‹ erstmals mit einer umfangreichen lexikalischen Werkschau dient«

Klaus Bellin, Neues Deutschland, 23.01.12

Alexander Košenina

Alexander Košenina, Prof. Dr., wechselte 2008 von einem germanistischen Lehrstuhl in Bristol an die Leibniz Universität Hannover. Er vertritt die deutsche Literatur des 17.–19. Jahrhunderts, beschäftigt sich u.a. mit medizinischen und juristischen Fallgeschichten seit der Frühen Neuzeit und interessiert sich für Wechselwirkungen zwischen Malerei und Literatur. Zahlreiche Bücher, Aufsätze, Feuilletons und Editionen zur Literatur des 17. bis 21. Jahrhunderts.

  • ISBN: 978-3-86525-261-6
  • zahlreiche Abb.
  • 172 Seiten
  • Broschur
  • Am 18.01.2012 erschienen
  • Deutsch
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