Essays

An Grenzen

Hrsg. von Julia Genz / Mirjam Schneider / Sebastian Wogenstein

An Grenzen

Literarische Erkundungen

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In Zeiten, in denen Traditionalismen, Fundamentalismen und Nationalismen hoch im Kurs stehen, hat unbestritten eines Konjunktur: die Grenze. Im Versuch, Eindeutigkeit herzustellen, verdeckt sie Vielschichtigkeit, Komplexität und multiple Zugehörigkeiten. Stattdessen erzeugt sie Bipolaritäten und Feindschaft. Es wäre jedoch zu kurz gegriffen, bei »Grenze« nur an Abschottung zu denken. In jeder Hinsicht birgt sie ein paradoxes Potential. Sie grenzt ab, aus und ein und ermöglicht damit erst Zugehörigkeit, Identität und Erkenntnis. Dieser Band bietet den überraschend anderen Blick der Literatur auf ein hochaktuelles Thema, das sämtliche Bereiche des Lebens berührt.
Aus dem Inhalt: Amos Oz: Bilder eines Dorflebens – Izzat Ghazzawi: Al-Hallaj erscheint des Nachts – Claudio Magris: Der Lügner, der die Wahrheit sagt. Enric Marco, der falsche Zeuge der Gräueltaten von Flossenbürg – Anna Maria Carpi: Lubìm tà oder Der Findling – Herta Müller: Man will sehen, was nach einem greift. Zu Canettis »Masse« und Canettis »Macht« – Dubravka UgreŠiĆ: Literarische Geopolitik – Christoph Ransmayr: Verriegelte Orte, luftige Räume. Ein Plädoyer – Alissa Walser: Über mein Schreiben – Yoko Tawada: Das Theater der Toten – Aras Ören: Illusion – Tankred Dorst: Nibelungen-Akt – Peter Turrini: Mein Nestroy.

  • ISBN: 978-3-86525-065-0
  • 144 Seiten
  • Hardcover
  • Am 15.06.2007 erschienen
  • Deutsch
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