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Inken Meents

La femme à parties

Manon Lescaut als Opernfigur

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Die Prévost’sche Romanfigur Manon Lescaut ist eine Kurtisane, die eine Liebesbeziehung mit dem jungen Studenten besserer Herkunft Des Grieux eingeht, dann jedoch mehrmals aus der Beziehung ausbricht, um aus den ärmeren Verhältnissen, in denen beide leben, in eine prunkvolle Welt voll Schönheit und Reichtum zu wechseln. In einigen Opernbearbeitungen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist Manon Lescaut eine zwischen femme fatale und femme fragile angesiedelte Kurtisanenfigur zwiespältigen Charakters, eine femme à parties, so die These dieser Publikation. Es wird untersucht, was eine Kurtisanenfigur zu der jeweiligen Zeit, in dem jeweiligen Land und aus der jeweiligen Perspektive ausmacht, wie sie textlich und musikalisch charakterisiert wird, ob es Gegenentwürfe zu dem vorherrschenden Figurentypus gibt und inwiefern reale mit fiktive Lebenswelten von Prostituierten Einfluss auf die Gestaltung nahmen.

Die Verfasserin studierte Historische Musikwissenschaft an der Universität Hamburg. Zurzeit ist sie Mitarbeiterin eines DFG-Projektes und Doktorandin an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

  • ISBN: 978-3-86525-490-0
  • mit Notenbeispielen
  • 204 Seiten
  • Broschur
  • Am 10.02.2016 erschienen
  • Deutsch
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