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Schmidt-Hannisa, Hans-Walter (Hg.)

Zeitzeuge und Phantast

Zum Werk Caspar Walter Rauhs


2011, 16 Farbtafeln und zahlreiche sw. Abb., 224 Seiten, Hardcover im Format 24,5 x 17,5 cm
ISBN 978–3–86525–181–7
Preis: 29,50 €

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  Zeitzeuge und Phantast

 

In der Kunst des 20. Jahrhunderts ist der Zeichner und Maler Caspar Walter Rauh (1912–1983) einer der großen und weitgehend noch zu entdeckenden Einzelgänger. Er gehört zu den wichtigsten Vertretern des Phantastischen Realismus in Deutschland. Seit seinen künstlerischen Anfängen in den Jahren des Zweiten Weltkriegs verbinden sich in seinem Werk in irritierender Weise Reaktionen auf die Traumatisierungen durch das epochale Grauen mit der Lust an ironischer Realitätsflucht in phantastische Gegenwelten, in Idylle und Humor. Rauhs visionäre Szenerien konfrontieren den Betrachter gleichermaßen mit der Barbarei des 20. Jahrhunderts, mit Leid, Tod und Vernichtung wie auch mit Entwürfen utopisch-idyllischer Daseinsformen. Seine künstlerische Entwicklung vollzieht sich im Spannungsfeld zwischen Traditionen, die sich mit so gegensätzlichen Namen wie Bosch und Spitzweg verknüpfen, aber auch unter dem mächtigen Einfluss abstrakter Schulen und vor allem des Surrealismus.

Die wissenschaftliche Erschließung der Arbeiten Rauhs steht erst am Anfang. Der vorliegende Band versammelt Beiträge zur ersten ihm gewidmeten Tagung, die sich mit unterschiedlichen Aspekten seines Werks beschäftigen. Das Spektrum der behandelten Themen reicht von Fragen der Bildgestaltung und der stilistischen Entwicklung über die Auseinandersetzung Rauhs mit Künstlern wie Dürer und Klee bis hin zu Strategien der Verarbeitung traumatischer Kriegserlebnisse. Weitere Beiträge untersuchen Rauhs »Kunst am Bau«-Projekte sowie seine Affinität zur Literatur, die ihren Niederschlag in Illustrationen literarischer Texte (u.a. von Poe, E.T.A. Hoffmann und Jean Paul), aber auch in eigenen Märchen fand.

 
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