Hrsg. von Nils Gelker / Manuel Zink

Projekt: Kanon

Beiträge

Der Kanon ist ein oftmals stiller, aber stetiger Begleiter in der Literaturwissenschaft. Die Frage danach, was lesens- und bewahrenswert ist (und: was nicht), stellt sich Studierenden beim Zusammenstellen ihrer Stundenpläne, Dozierenden bei der Planung ihrer Seminare und Forschenden bei der Konzipierung ihrer Projekte. Als Grundproblem besonders der lektürelastigen akademischen Disziplinen geht der Kanon wirklich alle im Fach an. Es nimmt also nicht wunder, dass das Thema nicht nur breit erforscht, sondern nach wie vor hitzig diskutiert wird: Braucht man denn überhaupt noch einen Kanon? Welche Rolle kann, soll oder muss er in der Bildung spielen? Was wird aus dem Kanon ausgeschlossen und wieso? Muss der Kanon erneuert werden?
Versammelt sind in diesem Band Beiträge von Studierenden des Deutschen Seminars der Leibniz Universität Hannover. Sie sind das Ergebnis eines forschungsorientierten Kolloquiums, das die Problemstellungen von Kanones in den Literaturwissenschaften aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten sollte – und ein paar der sich aufdrängenden Fragen beantworten. In der Summe spiegeln die Beiträge das weite Feld der Kanonforschung wider, in Schlaglichtern, aber mit dem Anspruch, tiefer liegende Mechanismen sichtbar zu machen.

  • ISBN: 978-3-86525-925-7
  • Werke · Welten · Wissen 20
  • 204 Seiten
  • Klappenbroschur
  • Am 01.11.2021 erschienen
  • Deutsch
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