Nikolaus Lenau

Florian Gassner

Nikolaus Lenau

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Nikolaus Lenau (1802–1850) gelang bereits mit dem ersten Band seiner Gedichte der Aufstieg zu einem der bedeutendsten Lyriker des Vormärz. Die Zeitgenossen faszinierte sowohl die tiefe Melancholie seiner Natur- und Landschaftsbilder als auch die exotische Stimmungswelt der ungarischen Heide, die sich dem Dichter in seinen Jugendjahren eingeprägt hatte. In seiner politischen Lyrik sprach sich Lenau offen gegen die Restauration aus und begegnete den Schikanen der Zensurbehörden mit dem Stolz des freien Schriftstellers. Zugleich wandte er sich gegen die radikalliberalen Tendenzen seiner Zeit, deren schädliche Wirkung er in Amerika beobachtet hatte und vor deren Umsetzung in Europa er eindringlich warnte. Sein Lebensideal einer aufgeklärten, poetischen Existenz konnte er jedoch nie verwirklichen, in der Mitte des Lebens verfiel er dem Wahnsinn und starb einen langsamen, tragischen Tod.



Florian Gassner schildert anhand von Lenaus Werken und Briefen das rastlose Wanderleben eines der größten Dichter der Vormärzepoche.



Von den nachgoethischen Dichtern haben mich immer zwei Österreicher am stärksten angezogen: Grillparzer und Lenau. Hugo von Hofmannsthal (1889)



[…] dieser Chopin der Lyrik in seiner ganzen Leidenstiefe und Lebensverworrenheit. Stefan Zweig (1948)

  • ISBN: 978-3-86525-256-2
  • 12 Abb.
  • 128 Seiten
  • Broschur
  • Am 09.11.2011 erschienen
  • Deutsch
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