Fundstücke

Christian Friedrich von Blanckenburg
Hrsg. von Matthias Wehrhahn

Über Romane

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Christian Friedrich von Blanckenburg legte 1774 mit seinem Versuch über den Roman die erste umfassende bürgerliche Romantheorie in Deutschland vor. Den wesentlichen Grundzug seiner Theorie – das psychologisch wahrscheinliche innere Werden des Romanprotagonisten dargestellt als eine Kette von Ursache und Wirkung – nutzte Blanckenburg auch für seine beiden, hier erstmals zusammen gedruckten Rezensionen, die 1774 und 1775 erschienen und die beiden wichtigsten Romane der Zeit besprochen: den Sebaldus Nothanker von Friedrich Nicolai und Goethes Werther.

Besonders Goethes Briefroman nahm Blanckenburg zum Anlass, seine Theorie zu modifizieren. In kaum einer anderen Rezension wurde Goethes Werther derart genau und hellsichtig analysiert. Bisweilen gegen seine eigene Theorie schrieb Blanckenburg dann in seinem unvollendeten Roman Beyträge zur Geschichte deutschen Reichs und deutscher Sitten (1775) an, dessen Vorbericht einen Eindruck davon vermittelt. Hier formuliert er gleichsam eine Guckkastenpoetik.
Mit dieser Sammlung liegen die drei Texte Blanckenburgs vor, die zum Verständnis seiner Romantheorie wie auch zur Poetik um 1775 wesentlich beitragen.

Matthias Wehrhahn

Verleger des Wehrhahn Verlags, Studium der Germanistik und Politikwissenschaften an der Universität Hannover, jetzt Leibniz Universität Hannover, ab 1986 bis 1994.1989 Gründung des Revonnah Verlags zusammen mit Arne Drews. 1996 Gründung des eigenen Verlags.

  • ISBN: 978-3-86525-000-1
  • Mit einem Nachwort von Matthias Wehrhahn
  • 88 Seiten
  • Broschur
  • Am 17.06.2009 erschienen
  • Deutsch
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