Zoe Fornoff

Tod des Sushimeisters

Gedichte

Tod des Sushimeisters birgt dasjenige, was bleibt, wenn alles verschwindet. Liebe, die sich nicht retten lässt. Körper, die ins Wasser zurückkehren. Politik, die leise in den Alltag sickert, tödlich wie ein unsichtbarer Strom.
Diese Sammlung legt frische Spuren des Mythos und der Erinnerung, ertastet das Abwesende, spricht mit Wesen aus Dunst und Messern. Sie fragt, was ein Leben ist, wenn es in der Bewegung gefasst wird — oder dort, wo sich Zeit auflöst.
Im Wagnis von Transformation, Zerfall und Aufschein entsteht ein lyrischer Raum, in dem nichts endgültig ist, und doch jeder Vers zum Schnitt werden kann.

Zoe Fornoff

Zoe Fornoff, in Rom geboren, hat Literaturwissenschaften, Amerikanistik und Europawissenschaften an der FU Berlin und der Humboldt Universität studiert und ist in Neuerer deutscher Literatur über Antikenrezeption promoviert worden. Ihre Gedichte und Erzählungen erscheinen in Anthologien, u.a. des Ulrich Grasnick Lyrikpreises 2023 und 2025, und weiteren Publikationen, darunter in der Literaturzeitschrift Kassiber, Wien. Sie ist Mitherausgeberin der Anthologie Stimmen aus dem Ökozid. Eco:Poetry, edition zeitsprung 2025, und Co-Leiterin des auf mehrere Jahre angelegten wissenschaftlichen Projekts Hedonistische Askese. Neuverhandlungen von Sinn und Konsum im 21. Jahrhundert. Sie lebt nach langen Auslandsaufenthalten wieder in Berlin und tritt regelmäßig bei Lesungen auf.

  • ISBN: 978-3-98859-503-4
  • Lyrikedition
  • 120 Seiten
  • Klappenbroschur
  • Am 23.03.2026 erschienen
  • Deutsch
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