Tod des Sushimeisters birgt dasjenige, was bleibt, wenn alles verschwindet. Liebe, die sich nicht retten lässt. Körper, die ins Wasser zurückkehren. Politik, die leise in den Alltag sickert, tödlich wie ein unsichtbarer Strom.
Diese Sammlung legt frische Spuren des Mythos und der Erinnerung, ertastet das Abwesende, spricht mit Wesen aus Dunst und Messern. Sie fragt, was ein Leben ist, wenn es in der Bewegung gefasst wird — oder dort, wo sich Zeit auflöst.
Im Wagnis von Transformation, Zerfall und Aufschein entsteht ein lyrischer Raum, in dem nichts endgültig ist, und doch jeder Vers zum Schnitt werden kann.